8 Simple Veränderungen, die das Leben Deines Hundes verlängern können

Lässt sich das Hundeleben gezielt verlängern? Und wenn ja: Wie?

Möchtet Ihr auch, dass Euer Hund so lange wie möglich an Eurer Seite bleibt? Die gute Nachricht: Ihr könnt so Einiges tun, um das Leben Eures Vierbeiners zu verlängern. Eine Garantie für ein langes Hundeleben gibt es natürlich nicht, aber in jedem Fall tut Ihr etwas für das Wohlbefinden und die Gesundheit Eures Hundes, wenn Ihr die folgenden Tipps beherzigt. 

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1. Achtet auf ein gesundes Gewicht Eures Hundes

Übergewicht bei Hunden kann zu verschiedenen Krankheiten führen – Diabetes und Herz-Kreislauf-Erkrankungen sind nur Beispiele. Achtet also darauf, dass Ihr Euren Hund ausgewogen ernährt und für ausreichend Auslauf sorgt.

2. Baut gesunde Extras in die Ernährung Eures Hundes ein

Entscheidet Euch zunächst für ein gutes, ausgewogenes Futter, das den Nährstoffbedarf des Hundes abdeckt. Dieses könnt Ihr mit verschiedenen gesunden Extras aufwerten, beispielsweise mit Superfoods für den Hund wie Spirulina-Pulver (aus einer Algenart) oder mit hochwertigen Ölen wie Leinöl oder Hanfsamenöl. Deren gesunder Effekt ist unter anderem auf die enthaltenen Antioxidantien zurückzuführen.

Antioxidantien regen das Immunsystem an und können die Zellalterung reduzieren. Außerdem schützen sie die Zellen vor freien Radikalen. Diese greifen gesunde Zellen an, schädigen sie und können zu Erkrankungen der Organe führen. Freie Radikale entstehen durch verschiedenste Faktoren, beispielsweise durch Chemikalien, Luftverschmutzung oder schädliche Lebensmittel. Vor ihnen ist daher weder Mensch noch Hund geschützt. Mit den richtigen Ernährungszusätzen leistet Ihr aber einen wichtigen Beitrag zum Schutz Eures Hundes.

3. Achtet auf ausreichend Auslauf und Training

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Die körperliche und mentale Gesundheit ist wichtig, wenn die Lebenserwartung von Hunden verlängert werden soll. Das Training solltet Ihr jedoch an das Alter, den Gesundheitszustand und die Bedürfnisse Eures Hundes anpassen, damit dieser weder unter- noch überfordert ist.

4. Sterilisierung & Kastration können die durchschnittliche Lebenserwartung Eures Hundes erhöhen

Studien zufolge leben Hunde, die sterilisiert oder kastriert sind, länger. Das könnte unter anderem darauf zurückzuführen sein, dass die Kastration oder Sterilisation das Risiko für verschiedene Erkrankungen reduziert.
Hodenkrebs, Infektionen der Gebärmutter oder Eierstockkrebs beispielsweise kommen bei kastrierten und sterilisierten Hunden und Hündinnen seltener vor.
Dr. Kate Creevy von der University of Georgia führte eine interessante Studie dazu durch. Das Ergebnis: Die nicht kastrierten oder sterilisierten Hunde dieser Studie wurden im Durchschnitt 7,9 Jahre alt, die sterilisierten Hunde 9,4 Jahre. [1]

5. Achtet auf eine angemessene Haut- und Fellpflege

Das heißt konkret: nicht zu viel und nicht zu wenig Pflege. Achtet auf ungewöhnliche Veränderungen des Fells (diese können auf Krankheiten hinweisen!), übertreibt es aber nicht mit der Fellpflege – zu häufiges Waschen, insbesondere mit Shampoo, reizt die Haut und stört ihre Schutzbarriere gegen Erreger. Regelmäßiges Bürsten und Waschen mit einem sensitiven Hundeshampoo – wenn es wirklich (!) nötig ist – genügen.

6. Nicht weniger wichtig: die Mund- und Zahnhygiene des Hundes

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Um die Zähne und das Zahnfleisch Eures Hundes gesund zu erhalten, solltet Ihr regelmäßig dessen Zähne putzen oder zahnreinigende Kauartikel verwenden. Bakterien können bei Zahnschäden über die Zahnnerven in die Blutbahn gelangen. Dort befallen sie unter Umständen andere Organe, insbesondere das Herz.

7. Regelmäßige Impfungen und Check-ups wahrnehmen

Viele Hunde-Erkrankungen können therapiert werden, wenn der Tierarzt sie rechtzeitig erkennt. So manches Hundeleben wird so durch das passende Medikament zum richtigen Zeitpunkt verlängert. Wie Ihr einen guten Tierarzt erkennt, habe ich Euch bereits verraten.
Auch Impfungen schützen vor Krankheiten wie Staupe oder Leptospirose, die für Euren Hund den Tod bedeuten können. Die Meinungen zum Impfen bei Tieren gehen weit auseinander – jeder Tierbesitzer sollte sich allerdings genau darüber informieren und unter Hinzuziehen des Tierarztes nach bestem Wissen und Gewissen darüber entscheiden. Wenn Ihr Euch einen Überblick zum Thema verschaffen möchtet, schaut Euch meinen Artikel zu Impfungen beim Hund an.
Die Geriatrie-Blutuntersuchung für ältere Hunde ist ebenfalls empfehlenswert, um die Chance auf ein langes und gesundes Leben Eures Hundes zu erhöhen. Ihr solltet diese spezielle Blutuntersuchung für alte Hunde ein- bis zweimal jährlich beim Tierarzt durchführen lassen.

8. Gehorsamkeit kann (Hunde-)Leben retten

Wenn Euer Hund die Grundkommandos kennt und zuverlässig beherrscht, bewahrt ihn das womöglich das ein oder andere Mal vor schlimmen Unfällen – denkt beispielsweise an befahrene Straßen…

Schon gewusst? Kleine Hunderassen haben in der Regel eine höhere Lebenserwartung als große [2] – aber wusstet Ihr auch, dass Mischlinge meist robuster sind und seltener zu Krankheiten neigen als Rassehunde? Sie leben im Schnitt länger. Bleibt nur noch die Frage zu klären: Warum haben dann große Säugetiere wie Elefanten im Allgemeinen eine höhere Lebenserwartung als kleinere Säugetiere wie Hunde?

Meine Tipps für Euch zum Weiterlesen

Ihr möchtet mehr erfahren über Antioxidantien und freie Radikale? Dann lege ich Euch die folgenden Seiten ans Herz:

Antioxidantien
Freie Radikale

Abschließend würde ich gerne wissen: Was tut Ihr, um das Leben Eures Hundes möglichst lang und glücklich zu gestalten? Achtet Ihr besonders auf seine Ernährung? Legt Ihr viel Wert auf Bewegung? Oder ein bisschen von allem? Natürlich freue ich mich auch über Eure zusätzlichen Tipps und (Geheim-)Tricks sehr! 

Quellen:
[1] https://news.uga.edu/uga-research-finds-sterilized-dogs-live-longer/
[2] https://www.journals.uchicago.edu/doi/full/10.1086/669665

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4 Kommentare zu „8 Simple Veränderungen, die das Leben Deines Hundes verlängern können

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  1. Wir achten definitiv darauf 🙂 Unsere Zwerge haben Top-Figuren, sind schön bemuskelt, weder zu dick noch zu dünn. Sie gehen vier bis sechs Mal am Tag raus. Erste und letzte Runde nur kurze Pipi-Runde. Dazwischen gehen wir so wie sie möchten, oft gehe ich mit beiden getrennt. Kayla möchte schneller und weiter, Diego lieber jeden Grashalm untersuchen. Mehrmals die Woche versuchen wir ihnen die Möglichkeit zu geben sich nach Herzenslust auszutoben. Drinnen können sie auch spielen wie sie wollen. Mit uns. Mit sich. Mit Spielzeug. Artgerechte Ernährung gehört dazu. Es gibt gutes NaFu, dazu mehrmals die Woche frische Schälrippe oder ähnliches zum Knabbern. Als Zusatz hat sich bei uns cd-Vet bewährt, Micro-Mineral Spezial. Für die Zwerge ist zudem ein geregelter Ablauf wichtig, der ihnen Sicherheit und Ruhe gibt. Das fängt schon dabei an, wer zuerst aus der Tür geht, wer auf welcher Seite die Treppe runter oder rauf usw… Geimpft werden sie nur alle paar Jahre weil wir mit ihnen auch ins europäische Ausland fahren und sie sonst nicht in die Pension dürften… Aber keinesfalls Leptospirose und Zwingerhusten. Die Zahnpflege gestaltet sich hier schwierig. Zähne putzen ist nicht möglich. Aber ich trage regelmäßig mit den Fingern einen Schutz/ Pflege auf. Dazu gibbet natürliche Kausnacks. Minimal Zahnstein haben sie, ansonsten strahlend weiße Zähne. Liebe Grüße, Frauke

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