In guten wie in schlechten Tagen oder Warum ich es IMMER liebe, einen Hund zu haben

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Mit einem Hund musst du raus. Es führt kein Weg daran vorbei. Das ist schön, wenn ihr durch herbstliches Blätterlaub stiefelt, gemeinsam über Sommerwiesen hüpft oder in Wollpullover und Wintermantel gepackt durch den Schnee schlendert.
Anders sieht es aus, wenn du Freitagnacht durchgefeiert hast und es am Morgen kaum schaffst, ein Bein über den Bettrand zu bewegen. Oder wenn du einen harten Migränetag hast, an dem jeder Schritt mit Schmerzen verbunden ist und die einzige vernünftige Option wäre, dich abgeschottet von der Welt im dunklen Zimmer zu verschanzen.
Dann heißt es: Augen zu und durch. Schuhe an und Leine schnappen. Auch wenn es jetzt wirklich keinen Spaß macht.
Doch diese Momente würden mich niemals auch nur darüber nachdenken lassen, meinen Hund herzugeben. Keine Müdigkeit und keine Migräneattacke der Welt könnte mich davon abhalten, Hunde zu halten und diesen auch gerecht zu werden (und wer ebenfalls unter Migräne leidet, dürfte wissen, wie hoch dieser Preis und damit meine Liebe zu Hunden ist).
Denn dann sind da wieder diese anderen Momente.
Wenn ihr nach dieser durchfeierten Nacht von eurer Gassirunde zurückkommt und euch nochmal zusammen ins Bett kuschelt, wo dein Hund an deiner Seite den ganzen restlichen Tag mit dir verschläft. Oder wenn er während deiner Migränephase nicht von deiner Seite weicht, weil er instinktiv merkt, dass du ihn brauchst und dass er einfach mit seiner Anwesenheit Serotoninausstöße auslösen kann, die den Schmerz sogar ein klitzekleines bisschen erträglicher machen.
Das sind die Momente mit Hund, die ich so sehr liebe. Es wird immer Situationen geben, in denen es gerade einfacher wäre, keinen Hund zu haben. Aber für mich treffen auf jede dieser Situationen eine Millionen weitere, die das Leben mit Hund so wertvoll und schön machen.

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Außerdem lesenswert:

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Warum lieben wir Hunde?

 111 Gründe, Hunde zu lieben (Amazon)

Ein Kommentar zu „In guten wie in schlechten Tagen oder Warum ich es IMMER liebe, einen Hund zu haben

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  1. Hallo Christina,
    Hunde waren die ersten Freunde des Menschen. Und heute sind sie immer noch die besten!!
    Wenn man sich darüber mal Gedanken gemacht hat, dann weiß man auch, dass sie auch wunderbare Therapeuten sind.
    Hunde haben auch die gleiche Sprache weltweit.
    Und seitdem ich angefangen habe, meine Artikle auf Englisch zu schreiben, bekomme ich viel mehr Beachtung im Netz. Deshalb möchte ich gern mein Hundeleben mit dir teilen:
    https://4alle.wordpress.com/category/hundeleben/
    Viele Grüße von Hund zu Hund 🙂
    Jürgen aus Loy (PJP).

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