Selbstgebackene Hundekekse

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Ihr wünscht Euch gesunde Leckerchen für Euren Vierbeiner? Frei von Konservierungsstoffen, Geschmacksverstärkern, Zucker und anderen für den Hund ungesunden Inhaltsstoffen? Die Lösung lautet: Hundekekse selber backen! Denn bei selbstgemachten Hundekeksen wisst Ihr genau, was drin steckt und könnt obendrein auf die Vorlieben Eures Hundes eingehen.

Im Grunde ist das Hundekekse Backen kinderleicht. Ihr verwendet entweder ein Hundekekse Rezept oder kombiniert nach Lust und Laune geeignete Zutaten für Hundeleckerchen miteinander. Zunächst mischt Ihr die Zutaten zusammen, die Euer Hund gerne frisst und die er verträgt. Eier sorgen dafür, dass die Zutaten zu einer homogenen Masse verschmelzen, die sich leicht formen lässt. Ist die Masse zu flüssig, kann sie mit Haferflocken angedickt werden. Ist sie zu zähflüssig, helfen ein paar Tropfen Wasser. Um der Fantasie auf die Sprünge zu helfen, hier eine Liste von Zutaten, die für Hundekekse geeignet sind.

Geeignete Zutaten für selbstgemachte Hundekekse

    • magere Fleischsorten, vor allem Hühnchen und Rind
    • Fisch, zum Beispiel Thunfisch oder Lachs (dieser enthält gesunde Omega 3-Fettsäuren)
    • Milchprodukte (in Maßen) wie Milch, Quark, ungewürzter Frischkäse oder Hüttenkäse
    • Eier als Bindemittel
    • für Hunde verträgliche Obst- und Gemüsesorten, beispielsweise Karotte, Apfel, Brokkoli, Fenchel, rote Beete
    • Getreide und Samen wie Haferflocken und Leinsamen
    • hochwertiges Öl, vor allem Leinsamenöl

Lebensmittel, die nicht in selbstgemachte Hundekekse gehören

Es gibt einige Lebensmittel, die Hunde nicht vertragen. Sie bekommen davon erhebliche Magen-Darm-Beschwerden, Kreislaufprobleme und unter Umständen können die Inhaltsstoffe sogar tödlich sein.

Diese Lebensmittel dürfen auf keinen Fall verfüttert werden:

      • Zwiebeln und Knoblauch – was dem Menschen ein tolles Würzmittel ist, kann für den Hund tödlich enden!
      • Unreife Kartoffeln
      • Aubergine und Tomate, außer wenn diese sehr reif sind
      • Trauben (und damit auch Rosinen) können bei Hunden Nierenschäden verursachen
      • das Theobromin in Schokolade und Kakao ist hochgiftig für Hunde, da es von deren Stoffwechsel nicht abgebaut werden kann
      • Hülsenfrüchte und Kohlsorten wirken stark blähend und schaden dem Hundedarm beträchtlich

Rezept für schnelle selbstgemachte Hundekekse

      • 100 g Butter und
      • 1 Eizu einer schaumigen Masse schlagen.
      • 400 g Dinkelmehl,
      • 50 g Haferflocken und
      • 75 g Thunfisch oder mageres Fleisch hinzugeben und gut durchmischen. Nach Bedarf etwas kaltes Wasser hinzugeben.

Den Teig ausrollen, Kekse ausstechen und bei 190°Grad 20 Minuten im Backofen backen. Nach dem Auskühlen in einem luftdichten Gefäß aufbewahren. Die Hundekekse sind so etwa 8 Wochen haltbar.

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Vegane Hundekekse selber backen

Auch vegane Hundekekse backen ist durchaus möglich. Mit den richtigen Zutaten findet Euer Vierbeiner Hundekekse ohne Fleisch ebenfalls zum Anbeißen!

Großer Vorteil: Vegane Hundekekse enthalten kein Fleisch und keine Milchprodukte und sind somit länger haltbar als Hundekekse mit Fleisch.

Dieses Rezept für vegane Hundekekse hat Dagmar Liepe in der Kochshow „Enie backt“ zubereitet.

Zutaten:

      • 500 g Dinkelmehl
      • 80 g Kräuter der Provence
      • 20 ml Olivenöl
      • 10 g schwarzer Sesam (aus dem Asialaden)
      • 50 bis 100 ml Wasser nach Bedarf

Zubereitung:

Die Zutaten werden zu einem homogenen Teig verarbeitet. Diesen könnt Ihr anschließend ausrollen und daraus mit Förmchen Eurer Wahl Kekse ausstechen. Nach 25 bis 30 Minuten im Backofen bei Umluft und 150° sind die veganen Hundekekse fertig. Auskühlen lassen, luftdicht verpacken und als Belohnung oder Snack an Euren Vierbeiner verfüttern.

Die Videoanleitung zu diesem Rezept findet Ihr hier.

Jetzt wünsche ich Euch viel Spaß beim Backen Eurer eigenen Hundekekse!

2 Kommentare zu „Selbstgebackene Hundekekse

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